Leitfaden Ahnenforschung - Die Suche

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Die Suche

 Die heutige Zeit ist im Wandel. Früher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogischen Verbänden. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wurde mit Hilfe des Internets viel einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „Die Suche via Internet“.

Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tips, wo Sie was finden können:

  • Standesämter
    Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 . In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet

  • Kirchenbücher
    Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da dieses oft angegeben wird.

  • Vereine
    In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründe in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.

  • Sekundärquellen
    Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten,Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.


  • Internet
    Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt. Man sollte aber bedenken:
    • Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen.
    • Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.
    • Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.
    • Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde

Anfragen sind in der Regel kostenpflichtigStandesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage ist mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort. Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.

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