Leitfaden Ahnenforschung - Archivierung

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Archivierung

Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen und für die Urkunden, Bilder etc. der Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden. Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme wie z.B. Ahnen-Chronik sehr gut weiter helfen.

Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM's mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.

Langfristige Datensicherung

Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder kennen gelernt. Viel Arbeit wurde investiert und oft auch einige Geldbeträge für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.

Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:

  • Familienmitglieder
    Diese sollten testamentarisch bzw. wenigstens handschriftlich bestimmt sein, damit es später keinen Streit gibt.

  • Buchveröffentlichung
    Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier gibt es Möglichkeiten im Internet z.B: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.

  • Genealogische Vereine
    diese übernehmen oft gerne die Forschungsarbeiten Ihrer Mitglieder und stellen diese dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an ein Forum, z.B. http://www.ahnenforschung.org .

  • Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht
    gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.

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